Aschkenasische Juden als privilegierte Täter Yonatan Sindel/Flash90
Jüdische Welt

Aschkenasische Juden als privilegierte Täter

Das muss ein Scherz sein, dachte ich, eine Fake-Petition, die sich über selbsthassende Juden lustig macht.

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Ich hatte soeben von einer Petition gelesen, die in den sozialen Medien die Runde machte und am 5. Mai beim Obersten Gericht eingereicht wurde. Sie hat zum Ziel, dass das Nationalgesetz aufgehoben wird. Anscheinend ist es den 81 Leuten, die unterschrieben haben, ernst. Unter ihnen ist Dana Olmert, eine Tochter von Ehud Olmert.

Hinter der Aktion steckt Eitan Bronstein Aparicio, der Gründer von Zochrot. Die israelische Nichtregierungsorganisation will Israel „entkolonialisieren“ und „entzionisieren“, indem arabische Flüchtlinge von 1948 wieder in den Dörfern angesiedelt werden, aus denen ihre Vorfahren während des Unabhängigkeitkrieges flohen. Im Jahr 2016 deckte NGO-Monitor auf, dass Zochrot mit anti-israelischen Organisationen gemeinsame Sache macht.

Die merkwürdige Petition illustriert, wie weit Selbsthass jemanden bringen kann. Gefordert wird eine Erklärung vom Obersten Gericht, warum das Nationalgesetz, das Israels jüdischen Charakter festschreibt, nicht annulliert werden solle. In 31 Absätzen legt die Petition dar, warum sie als Basis für einen Erlass dient, der das Nationalgesetz außer Kraft setzt, bis das Oberste Gericht angemessen über dessen Legalität entscheiden könne.

Der erste Abschnitt identifiziert die Antragssteller als…