Die Armee hat endlich auf Kritik an ihrer augenscheinlich apathischen Haltung gegenüber unverheirateten Partnern und Partnerinnen von gefallenen Soldaten reagiert. Die Militäroperation Starker Fels vom Sommer 2014, bei der 66 israelische Soldaten ihr Leben ließen, ließ die Öffentlichkeit erneut auf diese Angelegenheit aufmerksam werden. Jetzt soll endlich auch die Trauer nichtehelicher Hinterbliebener anerkannt und ihnen Hilfe angeboten werden.
Die hinterbliebenen Partner von gefallenen Soldaten hatten gemeinsam gegen ihre Vernachlässigung protestiert. Dass dem nun abgeholfen wurde, ist der neuen Leiterin der Abteilung, Oberst Joslin Bash, zuzuschreiben. Das offizielle Verfahren sieht vor, dass die Partner gefallener Soldaten durch einen Offizier der jeweiligen Abteilung vom Todesfall benachrichtigt werden. Sie haben während der siebentägigen Trauerzeit, beginnend mit der Beerdigung, Anspruch auf Freistellung von der Arbeit. Ferner können auch sie psychologische Betreuung in Anspruch nehmen. Wenn die Familie eines Soldaten über dessen Tod informiert wird, werden dort Erkundigungen eingeholt, ob der Soldat einen Partner hatte. Gegebenenfalls sorgt dann die Abteilung dafür, diesen Partner zu der Familie zu bringen. Sollte der Partner selbst in der Armee dienen,...
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