ARAFATS TAKTIK UM JERUSALEM

„Lasst Millionen Märtyrer nach Jerusalem marschieren!”

von Israel Heute Redaktion |
YASSER ARAFAT

„Elf Jahre nach seinem Tod profitieren wir von Jassir Arafats Kampfmethode, die den Weg für unsere zukünftigen Generationen ausleuchtet und eine Quelle der Inspiration ist“, schrieb Jerusalems Fatah-Sekretär Adnan Ghaith kürzlich in der palästinensischen Tageszeitung Al‑Hayat Al‑Jadida). 

 Ghaith erinnerte in seiner Kolumne daran, dass Arafat den Kampf um Jerusalem gefördert habe und daher die Palästinenser den Kampf nicht aufgeben dürften. „Daher müssen sich die Palästinenser vereinen, um gemeinsam und nach allen Kräften Jerusalem zu befreien. Damals hat uns Arafat signalisiert, wie wir im Befreiungskampf um Jerusalem vorgehen müssen. Das ist nationale Pflicht für einen jeden von uns. Aber nur diejenigen können an diesem Kampf teilnehmen, die bereit sind, ihr Leben für Jerusalem zu opfern. Dafür müssen sie großzügig ihr Blut auf dem Altar der Freiheit und Unabhängigkeit fließen lassen. Die Lampen Jerusalems und die Al‑Aksa-Moschee sind mit Blut bespritzt, das für die Befreiung Jerusalem geopfert wurde.“

 Diese Worte kommen nicht aus dem Munde eines radikalen Hamasführers oder Terroristen, sondern von der Fatah-Autonomiepartei, deren Vorsitzender Mahmud Abbas ist. Adnan Ghaith ist innerhalb der palästinensischen Bevölkerung auch über Jerusalem hinaus bekannt.

 Im Ausland wird oft so getan, als bestehe ein großer Unterschied zwischen Fatah und Hamas, als wäre Abbas mit seiner Fatah Israels Partner für einen Frieden. Leider verhält es sich nicht so. Und es sind nicht Hitzköpfe, die sich in dieser Weise zu Wort melden, sondern Leute, die genau wissen, was sie sagen.

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