Als Grund nannte das Unternehmen „politische Unsicherheit“ und den Status als „besetzte Gebiete“.
Airbnb verfolgt in keinem anderen umstrittenen Gebiet eine solche Geschäftspolitik, weder im Norden Zyperns, das von der Türkei besetzt ist, noch in Tibet, das vor etwa einem halben Jahrhundert unter chinesische Herrschaft fiel. In Ländern, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, können Anbieter problemlos den Service von Airbnb nutzen.
Juden in aller Welt reagierten auf die Maßnahme mit Empörung. Es ist zwar nichts Neues, dass Israel von privaten Firmen boykottiert wird, aber hier geht es um ganz normale Bürger, die bestraft werden. Unter anderem kritisierte der Regionalrat von Beverly Hills (Kalifornien) den Boykott scharf. Es wurden Aufrufe laut, im Gegenzug Airbnb zu boykottieren. Auch die israelische Regierung erwägt Schritte gegen das Unternehmen.
Die Entscheidung von Airbnb wiegt besonders schwer, da sie komplett gegen die eigenen Werte des Unternehmens zu verstoßen scheint. Das Motto von...
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