Die mittlerweile betagte Rockband Aerosmith trat gestern vor etwa 50.000 Zuschauern im Yarkon Park in Tel Aviv auf.
Es ist für international bekannte Künstler nicht einfach nach Israel zu kommen, denn sie werden von Boykottgruppen und einzelnen antisemitischen Kollegen wie dem Gitarristen von Pink Floyd, Roger Waters, unter starken Druck gesetzt, Israel ebenfalls zu boykottieren.
Aerosmith ließ sich jedoch nicht davon abhalten im Heiligen Land aufzutreten und sie boten ihren Zuschauern eine beeindruckende Show.
Der Sänger der Band, Steven Tyler, wurde vor dem Konzert an der Kotel (Klagemauer) gesichtet, wo er zufällig auf den neuen Botschafter der USA in Israel traf. Botschafter David Friedman, selbst ein religiöser Jude, kam an seinem ersten Arbeitstag in Jerusalem sofort zur Kotel, bevor er mit seiner offiziellen Arbeit begann.

Das Konzert am Abend war natürlich ausverkauft und die legendäre Band aus den USA sorgte für ein unvergessliches Erlebnis für ihre Zuschauer. Steven Tyler gefiel es in Israel so sehr, dass er auf der Bühne vorschlug bald Aliya zu machen (er ist jedoch nicht jüdisch) und er versuchte sogar einige hebräische Worte auszusprechen. Schließlich holte Tyler noch das israelische Supermodell Bar Rafaeli auf die Bühne und zusammen schlossen sie diesen Abend mit dem Lied „Crazy“ ab, was immer eine gute Zusammenfassung eines Israelbesuchs ist.




