Dieses Lied befasst sich mit einem Gebet, das man an allen Tagen des Monats Elul, dem Monat der Slichot (das Bitten um Vergebung), bis zum Jom Kippur, dem Tag des Gerichts, singt.
In meiner Kindheit hörte ich im Monat Elul am frühen Morgen einen Mann unter dem Fenster unseres Hauses rufen: „Slichot, Slichot, steht auf zum Gebet.“ Die Männer gingen dann alle zur Synagoge. Ihr Beten konnte man außerhalb nicht verstehen, aber wenn sie bei diesem Lied angelangt waren, war es in der ganzen Nachbarschaft zu hören. So ging es über 40 Tage, eine wirklich sehr bewegende Zeit.
Es ist ein Lied, das zu Herzen geht. Ein Lied, das zeigt, wie sehr der Mensch Gott braucht, der ihm hilft und sich um ihn kümmert, weil der Mensch sündig ist und nicht perfekt sein kann.
Die Idee dieser Dichtung besteht darin, Gott...
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