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MitgliederOhne David wäre Jerusalem kein Streitobjekt

König David machte die kleine Jebusiterstadt in den judäischen Bergen zu seiner Hauptstadt. Das war vor 3000 Jahren.

Ein klares Zeichen der Zerstörung des Zweiten Tempels (70 n.Chr.): Steine der Tempelmauer, die verstreut auf den gepflasterten Straßen liegen Foto: Creative Commons

Der nachfolgende Konflikt um Jerusalem ist in den Augen von Ronny Reich unlösbar. Der 70-jährige Ruheständler war in seinem Berufsleben Leitender Professor für Archäologie an der Universität Haifa und Leitender Archäologe der israelischen Altertumsbehörde.

„Jerusalem war ursprünglich eine kleine, unbedeutende Ortschaft, etwa zwei Kilometer vom nächsten Hauptweg entfernt“, erzählt er im Gespräch mit Israel Heute. Wir sind in unserer Redaktion. Die Unterhaltung führen wir in deutscher Sprache. Seine Mutter Herta Reich, geborene Eisler, stammte aus dem österreichischen Mürzzuschlag. Sie war die einzige überlebende Österreicherin des Kladovo-Transports.

„Zum Mittelpunkt wurde Jerusalem, als König David von Hebron nach Jerusalem umzog. Aber das genügte nicht. Erst als er die Bundeslade in die Stadt brachte und später der Erste Tempel erbaut wurde, wandelte sich Jerusalem zum geistlichen und politischen Zentrum im Land. Es ist König Davids Beschluss zu verdanken, dass wir beide heute in Jerusalem sind und darüber sprechen.“

Prof. Reich erzählt von dem Jerusalem, wie Jesus es kannte. Jesus hat...

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Patrick Callahan

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