Spektakuläre Reste eines 1500 Jahre alten Klosters nebst Kirche werden derzeit in Bet Schemesch durch die israelische Altertumsbehörde freigelegt. Erhalten sind Mosaikfußböden sowie Bauelemente aus Marmor.
E s handelt sich um eine Sicherungsgrabung vor der geplanten Erweiterung des Wohnviertels Ramat Bet Schemesch. Die Maßnahme wird vom Bauministerium finanziert. Grabungsleiter Benyamin Storchan zeigte sich überrascht vom guten Zustand der vielen antiken Stücke: „Die Artefakte in dem großen Gebäude, das anscheinend ein Kloster war, könnten auf ein Pilgerzentrum hinweisen. Wir befinden uns in der SchfelaRegion, im Gebiet des Stammes Juda. Während der Grabung zeigte sich eine Mauer aus großen, behauenen Steinen. Wir fanden architektonische Elemente einschließlich des Grundsteins einer Marmorsäule, mit Kreuzen verziert, dazu marmorne Fensterbögen. Die Marmor-Artefakte wurden aus der Region der heutigen Türkei eingeführt. Ein wunderschöner Mosaikfußboden ist mit Vögeln, Blättern und Granatäpfeln dekoriert. Wir kennen eine Reihe antiker Kirchen und Klöster in dieser Region, aber dieses ist besonders gut erhalten. Wir wissen noch nicht, warum es im 7. Jahrhundert aufgegeben wurde.“
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