Mit Argusaugen beobachten alle Völker die jüdischen Stadtpläne Jerusalems und legen Einsprüche ein, sobald Juden in den munizipalen Grenzen der Stadt Jerusalem neue Wohnungen bauen, was aus ihrer Sicht nicht geschehen darf, ob nun jüdische Wohnviertel geplant werden oder ob die amerikanische Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt wird. Auch das italienische Radrennen Giro d`Italia in Israels Hauptstadt Jerusalem verärgerte viele Araber und internationale Bewegungen. Wie regen sich doch die Nationen auf, sobald Israel etwas in Jerusalem bewegt, was ihnen nicht gefällt. Als ob Jerusalem ihnen gehört und nicht Israel.
Das erinnert mich an die Worte des ermordeten ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat, als dieser gefragt wurde, warum er so hartnäckig auf den kleinen Grenzort Taba (wenige Kilometer südlich von Eilat) bestehe, der anfänglich im Rahmen des israelisch-arabischen Friedensabkommens 1979 unter israelischer Herrschaft blieb. „Für uns Ägypter ist Taba noch einen Meter näher an Jerusalem“, unterstrich damals Sadat. Taba brachte Ägypten näher, nicht aber der Gazastreifen, den er auf keinen Fall haben wollte, obwohl der viel dichter bei Jerusalem liegt als...
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