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MitgliederYanki Farber, der neue orthodoxe Jude

Yanki Farber (38) repräsentiert eine neue Generation jüdisch-orthodoxer Journalisten, die sich nicht scheuen, das abgeschottete Leben ihrer Gemeinde abzubilden.

Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Farber schreibt seit fünf Jahren für den israelisch-orthodoxen Nachrichtendienst Behadrei Haredim. Glattrasiert und mit Baseballmütze sieht Farber so gar nicht wie ein Orthodoxer aus. Er ging auch nicht zur Jeschiva, diente aber in der Armee und hat keine Angst davor, Tabus zu brechen.

Israel Heute: Viele halten die Orthodoxen für Sozialschmarotzer. Woher kommt dieses negative Bild?

Farber: Es wandelt sich momentan einiges, aber bis vor einigen Jahren war es den Orthodoxen noch egal, was andere über sie denken. Sie leben wie im Ghetto und tragen diese Einstellung mit sich herum.

Was ist mit dem Streit über den Wehrdienst?

Die Orthodoxen meinen, dass das Studium der Thora Israel effektiver verteidigt als die Armee. Sie fürchten, dass die Armee ihre Söhne vom Glauben abbringt, was sogar zutrifft. Die Armee selbst sagt, sie bräuchte keine weiteren tausende orthodoxe Soldaten mit ihren besonderen Bedürfnissen.

Was empfinden Sie, wenn ein Orthodoxer jemanden angreift, der Uniform trägt?

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Patrick Callahan

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