Mein Vorhaben, den Israel National Trail zu laufen, musste ich im Februar 2017 in Saphir leider abbrechen. Anfang November war es dann wieder soweit. Diesmal wollte ich von Mezad Tamar (nähe Dimona ) bis Saphir laufen, das sind 200 km.
I ch machte mich erneut allein auf den Weg, doch gleich zu Beginn traf ich Nir und Ido, zwei Shivilistim (Wanderer auf dem Shvil ), die in Dan gestartet waren und nun in Mezad Tamar ihr Nachtlager aufgeschlagen hatten. Wir taten uns zusammen.
Frühmorgens um 6 Uhr ging es los, gegen 9 Uhr legten wir eine kleine Pause ein. Um 11 Uhr folgte die große Mittagspause. Gleich zwei bis drei Stunden, das war neu für mich.
Also Matratze ausgerollt und hingelegt. Während ich an meinem MüsliRiegel knabberte, fing Nir an, seine israelischen Kochkünste zu demonstrieren. Ich staunte nicht schlecht. Das sah nicht nur super aus, es schmeckte auch so. Bei Oron lief uns am Abend ein Wolf über den Weg. Auch am folgenden Morgen sahen wir ihn noch einmal, er stieg auf einen kleinen Hügel und heulte zum Abschied. Das war absolut eindrücklich.
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