Bild: Dafna Meir (Foto: Creative Commons)
Soldaten der Israelischen Armee haben gestern (Mittwoch) zusammen mit dem Sicherheitsdienst (Shabak) eine Operation in der nahe Hebron liegenden Stadt Yatta durchgeführt. Dabei konnte Geld beschlagnahmt werden, das für die Familie des Terroristen gedacht war, der im Januar 2016 die damals 38-jährige Dafna Meir im Garten ihres Hauses ermordet hatte (Artikel).
Wie von den Behörden erklärt wurde, habe die Hamas der Familie eine Summe von 48.000 Shekeln (rund 12.000 Euro) zur Verfügung gestellt, damit diese sich ein neues Haus bauen könnten, nachdem das Haus der Familie nach dem Anschlag von den israelischen Sicherheitskräften zerstört worden war.

Dieses Geld wurde jetzt beschlagnahmt.
Der Mord an Dafna Meir ereignete sich am 16. Januar 2016, als sie sich im Garten ihres Hauses aufhielt. Sie wurde vor den Augen ihrer Kinder von einem 16-jährigen Terroristen erstochen. Sie versuchte, sich zu wehren und kämpfte gegen den Terroristen, weswegen dieser die Flucht ergriff, was den Kindern das Leben rettete. Für die Mutter kam jede Hilfe zu spät.

Während der Operation in Yatta schlossen die Sicherheitskräfte auch eine von der Hamas betriebene Hilfsorganisation, die mit dem Sammeln von Geldern für Familien von Terroristen beschäftigt war.




