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Drusen auf dem Golan: Die UN lügt, es geht uns gut!

Sogar die auf den Golanhöhen lebenden Drusen konnten sich das Lächeln nicht verkneifen angesichts der scharfen Kritik, die der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen vor kurzem an Israel geübt hatte. Dort wurde Israel beschuldigt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Drusen zu verhindern. Die Drusen selbst sind da anderer Meinung.

Sogar die auf den Golanhöhen lebenden Drusen konnten sich das Lächeln nicht verkneifen angesichts der scharfen Kritik, die der Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen vor kurzem an Israel geübt hatte. Dort wurde Israel beschuldigt, die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Drusen zu verhindern. Israel würde die wirtschaftliche Lage und die Lebensbedingungen der Drusen verschlechtern, hiess es in der veröffentlichten Kritik.

„Diese Entscheidung ist ein absoluter Witz“, sagte Abu-Salach, Bürgermeister des drusischen Dorfes Majdal al-Shams. „Seht doch, was hier bei uns los ist: Wir bauen Gästezimmer und Hotels, die Restaurants und Bars sind voll. Der Tourismus ist in der Hochsaison. Und in den Vereinten Nationen wird festgestellt, dass unsere wirtschaftliche Lage schlecht sei. Das ist alles nur Politik. Sie sehen uns (Drusen) lieber tot in Syrien als lebendig und glücklich in Israel.“

Die drusische Bevölkerung berichtet von Verkehrsstaus und vielen Touristen, die die drusischen Dörfer an den Wochenenden besuchen. Besonders beliebt sei die Zeit, wo Schnee liegt oder die Kirschen reif sind. Auch gäbe es immer mehr Verkaufsstände, die die populären drusischen Pitas mit Za’atar und Labane anbieten.

Abu-Salach sagte weiter: „Die drusische Bevölkerung auf den Golanhöhen dient nicht in der israelischen Armee und bekommt dennoch Unterstützung vom israelischen Staat. Ich verstehe die Beschwerden der UN nicht, das ist einfach lächerlich. Warum verurteilen sie nicht die Massaker in Syrien, wo jeden Tag zig Kinder getötet werden? Die drusische Bevölkerung der Golanhöhen leben ein gutes Leben. Wer es nicht glaubt ist eingeladen, zu Besuch zu kommen, um zu sehen, was hier geschieht.“

Das Israelische Touristik-Ministerium hat in den letzten Wochen damit begonnen, die Hauptstrasse von Majdal al-Shams. zu entwickeln. „Die Lage hier ist sehr gut“, sagte ein Bewohner des Dorfes.

Seit Jahresbeginn haben mehr als 80 drusische Bürger der Golanhöhen die israelische Staatsangehörigkeit beantragt. Seit Beginn des Bürgerkriegs in Syrien ist die Zahl der Anträge für die israelische Staatsbürgerschaft um meherere hundert Prozent gestiegen.

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Patrick Callahan

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