(JNS) Eine Gruppe von Tempelberg-Aktivisten hat die Weigerung der Regierung verurteilt, die heiligste Stätte des Judentums am ersten Tag von Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahrsfest, für jüdische Gläubige zu öffnen und dort das Blasen des Schofars zu erlauben.
Nach mehr als einem Monat mit Appellen an Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und den Minister für nationale Sicherheit Itamar Ben-Gvir reichte die Nichtregierungsorganisation Shofar B’Tzion gemeinsam mit dem Komitee für die Öffnung des Tempelbergs am Schabbat beim Obersten Gericht Israels in seiner Funktion als Hoher Gerichtshof eine Petition ein, mit der sie die Beschränkungen im Vorfeld von Rosch Haschana anfechten.
Der Vorsitzende von Shofar B’Tzion, Yosef Rabin, erklärte gegenüber JNS, dass das Gericht die Petition zwar nicht grundsätzlich abgewiesen habe, das Fehlen eines festgelegten Zeitplans für eine Anhörung den Petenten jedoch keine wirksame Möglichkeit lasse, noch vor dem Feiertag gerichtlichen Rechtsschutz zu erhalten.
Rabin sagte, der Streit sei in diesem Jahr besonders bedeutsam, weil der erste Tag von Rosch Haschana...
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