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Israeli bei Messerangriff im Jordantal verletzt

24-Jähriger bei Al-Auja mittelschwer verletzt – IDF weitet Fahndung nach dem flüchtigen Terroristen bis nach Jericho aus.

Israelische Sicherheitskräfte am Ort des Messerangriffs im Jordantal, 23. August 2026. Foto: IDF

Ein 24-jähriger Israeli ist am Sonntagmorgen bei einem Messerangriff in der Nähe des palästinensischen Dorfes Al-Auja im Jordantal mittelschwer verletzt worden. Der Angreifer konnte nach der Tat fliehen. Israelische Sicherheitskräfte leiteten daraufhin eine großangelegte Fahndung ein, die inzwischen bis nach Jericho ausgeweitet wurde.

Nach Angaben der israelischen Armee ereignete sich der Angriff im Bereich von Al-Auja an der Straße 90 nördlich von Jericho. Der Israeli hatte dort angehalten und Geschäfte am Straßenrand besucht. Aufnahmen des Angriffs zeigen, wie der Täter den Mann von hinten attackiert und mehrfach auf ihn einsticht, als dieser zu seinem Fahrzeug zurückkehrt.


Der Rettungsdienst Magen David Adom behandelte den 24-Jährigen zunächst vor Ort. Anschließend wurde er in das Shaare-Zedek-Krankenhaus in Jerusalem gebracht. Das Krankenhaus teilte später mit, der Verletzte befinde sich in stabilem Zustand und sei bei vollem Bewusstsein. Er werde mit mittelschweren Verletzungen in der Notaufnahme behandelt.

Unmittelbar nach dem Angriff begann die IDF gemeinsam mit der israelischen Polizei eine umfangreiche Suche nach dem Täter. Straßensperren wurden errichtet und zusätzliche Kräfte in die Region entsandt. An der Fahndung beteiligen sich unter anderem Soldaten der Duvdevan-Spezialeinheit, der Aufklärungseinheit 636 und der Jordan-Valley-Division. Auch Mittel der israelischen Luftwaffe wurden für die Suche eingesetzt.


Im Laufe des Vormittags weitete die Armee die Fahndung auf Jericho aus. Nach Angaben der IDF durchsuchen die Sicherheitskräfte weiterhin Al-Auja und die umliegenden Gebiete. Verdächtige werden verhört und nachrichtendienstliche Informationen gesammelt, um den flüchtigen Terroristen ausfindig zu machen.

Al-Auja liegt rund acht Kilometer nördlich von Jericho an der Straße 90, einer der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen im Jordantal. Die Straße wird sowohl von Israelis als auch von Palästinensern genutzt.


Die islamistische Terrororganisation Hamas begrüßte den Angriff. Eine Verantwortung für die Tat übernahm die Organisation zunächst jedoch nicht.

Die Fahndung nach dem Täter dauert an.

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Patrick Callahan

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