all

all

MitgliederIsrael und die Türkei auf historischem Tiefstand – doch niemand will einen Krieg

Die jüngsten israelischen Angriffe in Syrien haben in Washington die Sorge vor einer direkten Konfrontation zwischen Israel und der Türkei geweckt. Itamar Eichner über zwei Jahrzehnte wachsender Spannungen, die Rolle Netanjahus und Erdoğans und den Versuch der USA, eine weitere Eskalation zu verhindern.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan bei einer Pressekonferenz in Ankara, 12. August 2026. Foto: EPA/Necati Savas

In diesen Tagen jährt sich der Beginn der Spannungen zwischen Israel und der Türkei zum 20. Mal. Bis zum Sommer 2006 waren die Beziehungen zwischen beiden Ländern sehr, sehr eng und sehr gut. Sie umfassten eine militärische und sicherheitspolitische Zusammenarbeit sowie enge politische und wirtschaftliche Beziehungen. Trotz des Aufstiegs der islamistischen Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung an die Macht bereits im Jahr 2002 waren die Beziehungen sehr gut – ebenso die persönlichen Beziehungen zwischen Recep Tayyip Erdoğan und den Ministerpräsidenten Ariel Sharon und Ehud Olmert.

Die Lage begann sich im Sommer 2006 mit dem Zweiten Libanonkrieg zu verschlechtern. Damals gewann die Türkei den Eindruck, dass Israel in der gesamten Region, auch dort, wo die Türkei eindeutige Interessen hat – etwa in Syrien –, agiert, ohne sich mit ihr abzustimmen und ohne sie zu berücksichtigen. Dort begannen die Spannungen, deren Folgen wir bis zum heutigen Tag spüren.

Betrachtet man die Lage zwischen Israel und der Türkei unter dem Gesichtspunkt von Schuld oder Verantwortung, scheint es, als könne man die Verantwortung...

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Schreibe einen Kommentar