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Zwei israelische Soldaten im Südlibanon gefallen

Chief Master Sgt. (res.) Tamir Vaknin und Maj. (res.) Harel Birenstock fielen bei einem Einsatz gegen Terrorinfrastruktur der Hisbollah im Südlibanon. Vier weitere Reservisten wurden schwer verletzt.

Chief Master Sgt. (res.) Tamir Vaknin, links, und Maj. (res.) Harel Birenstock. Quelle: IDF

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben am Donnerstag den Tod zweier Reservisten bekannt gegeben, die bei einem Einsatz im Südlibanon gefallen sind. Es handelt sich um Chief Master Sgt. (res.) Tamir Vaknin (33) aus Eilat, Soldat des 2855. Bataillons der 55. Reservebrigade, sowie um Maj. (res.) Harel Birenstock (34) aus Nokdim, Kompaniechef desselben Bataillons.


Vier weitere Reservisten wurden bei dem Vorfall schwer verletzt. Sie wurden zur medizinischen Behandlung in israelische Krankenhäuser gebracht. Die Familien aller Betroffenen wurden benachrichtigt.

Nach Angaben der IDF ereignete sich der Vorfall bereits am Mittwoch gegen 12 Uhr im Raum Majdal Zoun im Südlibanon. Soldaten der 55. Reservebrigade waren dort im Einsatz, um Terrorinfrastruktur der Hisbollah in einem Gebäude zu beseitigen. Während der Operation kam es zu einer schweren Explosion, bei der Birenstock und Vaknin fielen und vier weitere Reservisten schwer verletzt wurden. Die Ursache der Explosion wird derzeit von der Armee untersucht.

Die israelischen Streitkräfte setzen ihre Einsätze im Südlibanon trotz der Ende Juni vereinbarten Waffenruhe fort. Nach Angaben der israelischen Regierung dienen die Operationen dazu, Verstöße der Hisbollah gegen die Sicherheitsvereinbarungen zu unterbinden und den Wiederaufbau ihrer militärischen Infrastruktur im Grenzgebiet zu verhindern.

Erst am Mittwoch hatte die IDF Bewohner des Ortes Mansouri im Südlibanon zur Evakuierung aufgefordert. Anschließend griff die israelische Luftwaffe nach Angaben des Militärs mehrere Ziele der Hisbollah an. Israel erklärte, die Angriffe hätten sich gegen militärische Einrichtungen gerichtet, die eine unmittelbare Bedrohung für die Sicherheit des Landes darstellten.

Parallel dazu laufen unter Vermittlung der Vereinigten Staaten Gespräche zwischen Israel und dem Libanon über die Umsetzung der Ende Juni vereinbarten Sicherheitsregelung. Diese sieht unter anderem den schrittweisen Ausbau sogenannter Pilotzonen vor, in denen die libanesische Armee schrittweise mehr Verantwortung übernehmen soll. Israel hat jedoch wiederholt betont, seine militärische Präsenz im Grenzgebiet erst dann weiter zu reduzieren, wenn die Bedrohung durch die Hisbollah dauerhaft beseitigt ist.

Mit dem Tod der beiden Reservisten steigt die Zahl der seit dem Hamas-Massaker vom 7. Oktober 2023 auf allen Fronten gefallenen israelischen Soldaten nach offiziellen Angaben der IDF auf 968. Der Vorfall verdeutlicht erneut, wie fragil die Sicherheitslage an Israels Nordgrenze trotz der Waffenruhe bleibt und wie gefährlich die Einsätze der IDF gegen die Terrorinfrastruktur der Hisbollah weiterhin sind.

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Patrick Callahan

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