(JNS) Der amerikanische Ansatz gegenüber dem Iran scheint den bedeutendsten strategischen Wandel seit Jahrzehnten zu durchlaufen. Das zentrale Ziel ist nicht länger lediglich die Zerstörung von Teherans Atomprogramm, sondern die systematische Schwächung der Fähigkeit des Regimes, das Land zu regieren und seine Macht aufrechtzuerhalten.
Bei einer Kabinettssitzung in Camp David in der vergangenen Woche erklärte US-Präsident Donald Trump, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, den militärischen Druck auf den Iran erheblich zu verstärken. Er bekräftigte seine Haltung mit den Worten: „Wir werden sie sehr hart treffen. Irgendwann werden sie an einen Punkt kommen, an dem sie sagen: ‚Wir können nicht mehr weitermachen.‘“
Er fügte hinzu: „Wir wollen einfach gewinnen.“
Leider sagte Trump in dieser Woche zum achten Mal einen groß angelegten Angriff gegen die Islamische Republik ab – ohne Rücksicht auf den Schaden, den dies der Glaubwürdigkeit der Vereinigten Staaten weltweit zugefügt hat. Erneut ist dies ein Zeichen dafür, dass er weder einen konkreten Plan für einen Krieg noch für den Sturz des schiitisch-islamistischen Kalifats im...
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