Die israelische Armee hat am Donnerstag den Namen eines im Einsatz gefallenen Soldaten veröffentlicht. Es handelt sich um den 19-jährigen Sergeant Liem Ben Hamo aus Herzliya, der im 13. Bataillon der Golani-Brigade diente.
Nach Angaben der Armee wurde Ben Hamo bei einem Drohnenangriff der Hisbollah im Grenzgebiet zu Südlibanon getötet. Die Drohne traf ein gepanzertes Fahrzeug, in dem sich mehrere Soldaten befanden. Neben dem Gefallenen wurden insgesamt zwölf Soldaten verletzt, zwei von ihnen mittelschwer, die übrigen leicht. Berichten zufolge kam es nach dem Treffer zu weiteren Explosionen im Fahrzeug.
🕯️ Sergeant Liem Ben Hamo, 19
Sergeant Liem, from Herzliya, a combat soldier in the 13th Battalion, Golani Brigade fell during combat in southern Lebanon.
I send my deepest condolences to his family and loved ones. May his memory be a blessing. pic.twitter.com/4Rl1OhSN4g
— LTC Nadav Shoshani (@LTC_Shoshani) April 30, 2026
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte mit einer persönlichen Botschaft. Gemeinsam mit seiner Frau trauere er „mit allen Bürgern Israels um den gefallenen Golani-Kämpfer“, schrieb Netanjahu und sprach der Familie sein tief empfundenes Beileid aus. Der junge Soldat habe „mit Mut und Tapferkeit gegen die Terrororganisation Hisbollah gekämpft, um die Sicherheit Israels zu gewährleisten“. Den Verwundeten wünschte er eine schnelle Genesung und bekräftigte seine Unterstützung für die im Einsatz stehenden Soldaten.
Der Angriff ereignete sich im Raum der nördlichen Grenze, während es gleichzeitig zu weiteren Drohnenalarmen in Nordisrael kam. Die israelische Armee reagierte mit Angriffen auf Hisbollah-Stellungen im Südlibanon. Nach Militärangaben wurden dabei mehrere Terroristen getötet und Infrastruktur zerstört, die für Raketenangriffe genutzt wurde.
Seit Beginn der Operation „Brüllender Löwe“ am 28. Februar dieses Jahres sind nach offiziellen Angaben 16 israelische Soldaten im Libanon gefallen. Die Kämpfe im Norden entwickeln sich zunehmend zu einer Auseinandersetzung, in der Drohnen eine zentrale Rolle spielen. Für die Bevölkerung in den Grenzregionen ist die Bedrohung längst Teil des Alltags geworden – und ein Ende der Eskalation ist derzeit nicht absehbar.




