(JNS) Ein Großteil der aktuellen Diskussion über den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und der Islamischen Republik Iran spiegelt ein anhaltendes analytisches Versagen wider: die Vermischung von Botschaften des islamischen Regimes mit der Realität auf dem Schlachtfeld.
Dieses Versagen ist nicht einfach eine Frage unterschiedlicher Meinungen. Es weist auf ein tieferes Missverständnis darüber hin, wie moderne Konflikte funktionieren – insbesondere dann, wenn einer der zentralen Akteure ein theokratisches autoritäres Regime ist, das Information als Erweiterung der Kriegsführung betrachtet.
Die Islamische Republik Iran hat den Sieg erklärt. Gleichzeitig hat sie mit Eskalation gedroht, Waffenstillstandsbedingungen bestritten und vor weiterreichenden regionalen und wirtschaftlichen Konsequenzen gewarnt. Vertreter des Regimes bezeichneten weitere Verhandlungen als „unangemessen“, während die Feindseligkeiten andauern, der maritime Zugang umkämpft bleibt und Angriffe auf Israel, US-Interessen, Golfstaaten und arabische Nachbarn fortgesetzt werden – ebenso wie die Steuerung internationaler Terror-Stellvertreter.
Die Vereinigten Staaten und Israel hingegen beschreiben eine Kampagne, die durch messbare Ergebnisse gekennzeichnet ist. US-Beamte betonen, dass die...
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