Israel, Griechenland und Zypern haben auf ihrem trilateralen Gipfel in Jerusalem eine sicherheitspolitische „Mauer“ gegenüber dem türkischen Rivalen errichtet, um ihn abzuschrecken und ein Abrutschen in eine offene Feindschaft zu verhindern. Das sagen israelische Quellen nach dem Treffen der drei Länder.
Der Gipfel fand vor dem Hintergrund wachsender Spannungen statt – sowohl zwischen Israel und der Türkei als auch zwischen der Türkei und Griechenland sowie Zypern. Dazu zählten unter anderem das Eindringen türkischer Militärflugzeuge in den griechischen Luftraum und das Abfangen durch griechische Jets – ein Zwischenfall, der die Spannungen zuvor auf einen neuen Höhepunkt getrieben hatte.
Der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und der zyprische Präsident Nikos Christodoulides waren zu Gesprächen nach Israel gereist und trafen dort mit Benjamin Netanjahu zusammen. Neben dem Dreiergipfel fanden bilaterale Gespräche statt. Das Programm war breit angelegt: Der Schwerpunkt lag auf Sicherheitsfragen, ein bedeutender Teil war jedoch auch der Energie gewidmet.
Im Mittelpunkt stand unter anderem die Anbindung der drei Staaten an ein gemeinsames Stromnetz – ein...
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