Ich wollte Red Alert, so der englische Name einer bei Paramount veröffentlichter israelischen Serie von Keshet (Or Rishon, auf Deutsch: Morgengrauen) über die Hamas-Invasion vom 7. Oktober, eigentlich nicht ansehen. Ich war hier, als es geschah. Ich habe das Filmmaterial gesehen – fast alles – durch meine Arbeit. Ich habe mit Überlebenden gesprochen. Ich habe die Zeugenaussagen gesehen. Das sind keine Szenen, die man im eigenen Wohnzimmer noch einmal durchleben möchte. Aber ich bin froh, dass ich die Serie geschaut habe. Nicht, weil ich etwas Neues gelernt hätte, sondern weil sie mich daran erinnerte, dass irgendwo da draußen noch jemand versucht, die Wahrheit zu sagen.
Das ist wichtig – denn heutzutage ist Wahrheit Mangelware. Mitten in einer Welle des Israel-Hasses und revisionistischer Deutungen, die an eine offene Leugnung des 7. Oktober grenzen, schneidet Red Alert durch den Lärm. Die Serie zeigt nicht alles – das könnte niemand – aber sie zeigt genug. Genug, um die Zuschauer daran zu erinnern, dass dies kein Gefecht zwischen Soldaten war oder ein tragischer Fall von Fehlkalkulation. Es...
Werden Sie Mitglied
-
Alle Mitglieder-Inhalte lesen
Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!
-
Kostenlose Zoom-Veranstaltungen
Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!
-
Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben
Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!
Schon Mitglied? Hier anmelden.




