Seit den Terroranschlägen der Hamas am 7. Oktober 2023 sind laut Zahlen, die die Jewish Agency for Israel vor Rosch Haschana, dem jüdischen Neujahrsfest, veröffentlicht hat, mehr als 50.000 neue Einwanderer nach Israel gekommen (Alijah gemacht). Darüber hinaus wurden weltweit insgesamt über 60.000 Einwanderungsanträge gestellt – viele, bevor sie je einen Fuß in Israel gesetzt haben.
Der Zuzug beschränkt sich nicht auf ältere Generationen: Im Rahmen des Masa-Programms – das junge Menschen einbindet, oft im Rahmen von Freiwilligendiensten oder Studienprojekten in Israel – kamen seit dem 7. Oktober rund 20.000 junge Juden ins Land.
Neue Profile & motivierte Jugend
Die demografische Verteilung der neuen Einwanderer zeigt: Moderne, engagierte und junge Juden machen einen bedeutenden Teil aus. Viele nutzen Förderprogramme, Unterstützungsnetzwerke und Beratungszentren der Jewish Agency, um ihre Aufnahme zu erleichtern.
Zudem beteiligt sich die Diaspora aktiv: Weltweit wurden Alijah-Messen organisiert, bei denen potenzielle Zuwanderer Informationen, Stipendien und Kontakte zu israelischen Gemeinden erhielten.
Finanzielle & soziale Betreuung
Parallel zur Einwanderungswelle hat die Jewish Agency Hilfsleistungen verstärkt: Über 22.000 Menschen, Opfer von Terror und Krieg, erhielten Soforthilfe, Rehabilitationsprogramme und Unterstützungsinitiativen.
Weitere Programme wie „Communities2Gether“ schaffen Partnerschaften zwischen israelischen Städten und jüdischen Gemeinden weltweit – und im Projekt „Youth Futures“ werden über 18.000 Kinder und Eltern unterstützt.
Etwa 15.000 Unternehmer aus ganz Israel – darunter auch Reservisten der israelischen Streitkräfte – haben von der Jewish Agency und ihren Partnern Unterstützung in Form von Zuschüssen und Notkrediten erhalten.
„An diesem Rosch-Haschana-Vorabend, wenn wir uns am Festtagstisch versammeln, vergessen wir nicht unsere tiefe Verpflichtung gegenüber allen, die Schaden erlitten haben. Den Familien der Geiseln, den Opfern von Terror und Krieg und allen, die unsere Hilfe brauchen“, sagte Generalmajor (a. D.) Doron Almog, Vorsitzender der Jewish Agency.
„Dank unserer engen Partnerschaft mit dem weltweiten Judentum konnten wir vielen Menschen helfen, die in den schwierigen zwei Jahren, die wir durchlebt haben, betroffen waren, Unternehmer unterstützen und die Alija sogar im Schatten des Krieges stärken“, sagte er.





Alles Gute und Gottes Schutz und Segen für die neuen Einwanderer nach Israel!