(JNS) Als Israels Finanzminister Bezalel Smotrich kürzlich rund 3.400 neue Wohneinheiten im Gebiet E1 genehmigte, folgte die weltweite Verurteilung prompt. Kaja Kallas, die außenpolitische Beauftragte der Europäischen Union, verurteilte den Schritt als „völkerrechtswidrig“ und als tödliche Bedrohung für die „Lebensfähigkeit eines künftigen palästinensischen Staates“.
Doch in dieser Empörung gibt es eine eklatante Auslassung: Seit Jahren fördert die Europäische Union palästinensisches Bauen in ganz Gebiet C, einschließlich E1 selbst – ohne Genehmigungen und in direkter Verletzung des Rahmens der Oslo-Abkommen. Die Empörung gilt nur, wenn Israel baut.
Warum ist E1 wichtig?
Seit Oslo ist Gebiet C, insbesondere der E1-Korridor zwischen Ostjerusalem und Ma’ale Adumim, Israels strategisches Rückgrat. E1 sichert die Einheit Jerusalems und garantiert den Schutz der Schnellstraße 1, der Lebensader, die die Hauptstadt mit dem Jordantal verbindet.
Yitzhak Rabin betonte in seiner letzten Rede vor der Knesset 1995, dass Jerusalem vereint bleiben werde und...
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