Der Minister für strategische Angelegenheiten, Ron Dermer, wird eine israelische Delegation leiten, die in den kommenden Tagen in Washington eine Reihe strategischer Gespräche führen wird, die sich auf die Bekämpfung des iranischen Atomprogramms konzentrieren.
Dermer wird der Trump-Regierung eine Botschaft übermitteln, in der er darauf drängt, dass ihre Politik des „maximalen Drucks“ auf das iranische Atomprogramm zeitlich begrenzt sein sollte, wie Israel Hayom erfahren hat. Die israelische Position ist, dass nach Ablauf der vereinbarten Frist alternative Entscheidungen in dieser Angelegenheit getroffen werden müssen.
Die interministerielle Delegation wird mehrere Tage lang Gespräche mit den entsprechenden nationalen Sicherheitsbehörden der USA führen. Das Forum gilt als äußerst wichtig und streng vertraulich, wobei über den Inhalt der Diskussionen absolutes Stillschweigen bewahrt wird. Israel Hayom hat jedoch erfahren, dass die beiden Parteien auch nach Wegen suchen werden, um die von der Regierung erklärte „Maximaldruck“-Strategie in praktische Maßnahmen umzusetzen.
Nach dem amerikanischen Ansatz besteht die Möglichkeit, dass die Verhängung harter Wirtschaftssanktionen gegen den Iran, die seine Wirtschaft möglicherweise lahmlegen, Teheran dazu veranlassen könnte, Teile seiner nuklearen Infrastruktur aufzugeben. US-Präsident Donald Trump ist der Ansicht, dass diese Strategie während seiner vorherigen Amtszeit zu effektiven Ergebnissen geführt hat, und ist daher bestrebt, darauf zurückzukommen.
Israel ist jedoch nach wie vor skeptisch, dass Sanktionen, egal wie streng sie auch sein mögen, den nuklearen Fortschritt des Iran in dieser Phase aufhalten können. Deshalb drängt es, wie bereits erwähnt, auf einen festgelegten Zeitplan.




