Die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hisbollah mit Sitz im Libanon hat am Donnerstagabend ihre Raketenangriffe auf Nordisrael wieder aufgenommen und eine große Salve auf zivile Gemeinden im westlichen Galiläa des jüdischen Staates abgefeuert.
Der Angriff beendete einen 48-stündigen Waffenstillstand nach dem israelischen Luftangriff auf Beirut am Dienstag, bei dem Fuad Shukr, die Nummer zwei der Hisbollah, getötet worden war.
Nach Angaben des Heimatfrontkommandos der israelischen Streitkräfte wurden im Kibbutz Rosch Hanikra, in Hanita, Shlomi, Matzuva, Liman, Betzet, Shlomi, Snir und im Industriegebiet Achziv Miluot Raketenalarm ausgelöst.
Lokale Medien berichteten, dass der Beschuss in Richtung Norden aus 60 Raketen bestand, von denen etwa 15 von der Luftabwehr abgefangen worden sein sollen. Opfer wurden bei den Raketenangriffen nicht gemeldet.
Hezbollah fires 60 rockets at Israel
The strike is focused on military bases in the Western Galilee. According to Hezbollah, 15 missiles were shot down by #Israeli air defenses. pic.twitter.com/T9hOOHEpRM
— Arthur Morgan (@ArthurM40330824) August 1, 2024
Seit der Tötung von Shukr, der für den Raketenangriff auf 12 Kinder in Majhal Shams, einem drusischen Dorf auf den Golanhöhen, und für das Bombenattentat von 1983 in Beirut, bei dem mehr als 300 amerikanische und französische Soldaten getötet wurden, verantwortlich war, wurden keine Raketen mehr aus dem Libanon abgefeuert.
Am Donnerstag zuvor hatte Hisbollah-Generalsekretär Hassan Nasrallah erklärt, dass die Angriffe auf Nordisrael „ab morgen fortgesetzt werden, und das hat nichts mit einer Reaktion auf die Morde zu tun, sondern ist eine Fortsetzung des Kampfes seit dem 8. Oktober“ und versprach, den grenzüberschreitenden Beschuss bis zu einem Waffenstillstand mit der Hamas in Gaza fortzusetzen.
Die Hisbollah greift den Norden Israels fast täglich an, seit sie am 8. Oktober in den Krieg eintrat, um die Hamas im Gazastreifen zu unterstützen, und hat dabei mehr als 20 Menschen getötet und große Schäden angerichtet. Zehntausende israelische Zivilisten sind aufgrund der anhaltenden Gewalt noch immer Binnenflüchtlinge.
(JNS)




