„Hatikvah„, die Nationalhymne des jüdischen Staates, erklang diese Woche in einer Sportarena in Doha, nachdem der israelische Fechter Yuval Freilich beim Grand Prix des Internationalen Fechtverbandes, der am Mittwoch in der katarischen Hauptstadt zu Ende ging, eine Goldmedaille gewonnen hatte.
Freilich trug ein T-Shirt mit der Flagge seines Landes und der Aufschrift „Am Yisrael Chai“ („Das Volk Israel lebt“), als er den Italiener Federico Vismara besiegte. Damit ist der 29-jährige israelische Fechter seinem Ziel, an den Olympischen Spielen 2024 in Paris teilzunehmen, einen Schritt näher gekommen.
Freilich, der in Neve Daniel in Gush Etzion in Judäa aufwuchs, ist Sohn australischer Einwanderer und nimmt seit seinem achten Lebensjahr an Wettkämpfen teil. Er gewann 2014 und 2015 Goldmedaillen bei Jugendturnieren und 2016 Silber in der Kategorie U23. 2019 gewann er als erster Israeli eine Europameisterschaft.
Israeli fencer Yuval Freilich made history on Wednesday by snagging the gold medal at the Doha Grand Prix in Qatar. This remarkable achievement unfolded against a unique backdrop: the playing of the #Israeli national anthem, Hatikva, in Qatar, a nation with no diplomatic ties to… pic.twitter.com/U7iLcMvtQp
— StandWithUs (@StandWithUs) February 1, 2024
„Yuval Freilich hat eine beeindruckende Leistung in einem hochkarätigen Weltklasseturnier gezeigt und steht kurz davor, die Kriterien für die Olympischen Spiele in Paris zu erfüllen, was ein großer Erfolg ist“, sagte Gili Lustig, der Vorsitzende des israelischen Olympischen Komitees, am Mittwoch gegenüber dem israelischen Nachrichtensender Channel 14.
„Der Sieg in Katar und das Hissen der israelischen Flagge auf dieser einzigartigen Bühne in Zeiten wie diesen ist der Gipfel des israelischen Stolzes“, fügte er hinzu.
Obwohl Israel und Katar keine offiziellen diplomatischen Beziehungen unterhalten, sind Tausende Israelis direkt oder indirekt in den arabischen Golfstaat gereist, um an der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 teilzunehmen.
Katar, das die Führung der Hamas beherbergt und die Terrorgruppe mit Hunderten Millionen Dollar unterstützt hat, spielte auch eine wichtige Rolle bei der Vermittlung der Freilassung von 105 Geiseln aus dem Gazastreifen im November. Ein weiteres Abkommen zur Freilassung von Geiseln für eine Waffenpause wird derzeit verhandelt.




