Der in Deutschland geborene jüdische Physiker entwickelte schon bedeutende Theorien, als er noch für das Berner Patentamt arbeitete. 1905 veröffentlichte er vier bahnbrechende Artikel. Seine berühmte Gleichung E=mc² drückt die Beziehung zwischen Energie, Masse und der (konstanten) Lichtgeschwindigkeit aus. 1921 erhielt der eigensinnige Physiker den Nobelpreis für seine Erklärung des photoelektrischen Effekts. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten emigrierte Einstein in die Vereinigten Staaten.
Albert Einstein setzte sich zeitlebens für den Staat Israel ein. „Ich habe mir die Sache des Zionismus auf die Fahne geschrieben, weil ich darin eine Möglichkeit sah, schreiendes Unrecht zu korrigieren“, schrieb er 1947 dem indischen Premier Nehru.
Als Chaim Weizmann 1952 starb, trat die israelische Regierung unter David Ben-Gurion an den Physiker heran und bot ihm das Präsidentenamt an. Überliefert ist, das Ben-Gurion gar nicht begeistert von der Möglichkeit war, dass Einstein die Offerte akzeptieren würde. Er soll gesagt haben: „Ich musste...
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Menschen, die um ihre Fähigkeiten und Grenzen wissen und danach handeln, sind mir sympathisch. Solcher Menschen bedarf es heute auch.