Israel

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Wie zu biblischen Zeiten

Ein junges jüdisches Paar trägt sein Anliegen vor einem rabbinischen Gericht vor – eigentlich nichts Ungewöhnliches. Dieser Einzelfall ist aber äußerst interessant. Es geht darum, dass ein messianisches Paar heiraten möchte, und zwar in Israel, auf traditionelle, jüdische Weise. Das Problem: Das orthodoxe Judentum, in Israel zuständig für jüdische Hochzeiten, ordnet den Glauben an Jesus allein dem Christentum zu.

Ein junges jüdisches Paar trägt sein Anliegen vor einem rabbinischen Gericht vor – eigentlich nichts Ungewöhnliches. Dieser Einzelfall ist aber äußerst interessant. Es geht darum, dass ein messianisches Paar heiraten möchte, und zwar in Israel, auf traditionelle, jüdische Weise.

Da in Israel nicht standesamtlich, sondern nur auf religiösem Wege geheiratet wird, muss also bei der entsprechenden religiösen Instanz eine Erlaubnis eingeholt werden. Das Problem: Das orthodoxe Judentum, in Israel zuständig für jüdische Hochzeiten, ordnet den Glauben an Jesus allein dem Christentum zu…

Das junge jüdische Paar fand sich damit nicht ab und zog vor das rabbinische Gericht, um als Juden heiraten zu dürfen. Vor Gericht erschien ebenfalls ein Vertreter der antimessianischen Organisation Yad L’Achim. Dem Verhandlungsprotokoll zu Folge wurden dem Paar Fragen gestellt, die ihren Glauben betrafen. Der Diskurs könnte so in der Apostelgeschichte stehen…

Das Paar bekräftigte, dass es an das Neue Testament glaube und zwischen den Evangelien und den Versen in den hebräischen Schriften, die den Messias betreffen, keine Widersprüche sehe. „Wir glauben, dass Gott uns gemäß der Schriften einen Neuen Bund versprochen hat.“ (Jeremia 31,31)…

In einer zusammenfassenden Erklärung, in der über mehrere Seiten aufgeführt wurde, warum Juden, die an Jesus glauben, nicht als Juden gelten, entschied das Gericht wenig überraschend, dass „das jüdische mündliche Gesetz diese Juden klar als Konvertiten gekennzeichnet hat, die die jüdische Herde verlassen haben und denen keine jüdische Hochzeit gestattet werden darf…

Bild: Rabbinatsgericht in Tel Aviv (Foto: Miriam Alster/Flash90)

Den vollständigen Artikel finden Sie in der kommenden Dezember-Ausgabe von Israel Heute!

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Patrick Callahan

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