MitgliederWie ist es, als palästinensischer Arzt in einem israelischen Krankenhaus zu arbeiten?

Israel Heute im Gespräch mit zwei palästinensischen Ärzten über fehlende Unterstützung durch die Palästinensische Autonomiebehörde und unangemessene Herausforderungen in Israel

von Rachel Avraham | | Themen: Palästinenser
Palästinensische Ärzteteams versorgen Patienten in der COVID-19-Station des Dura-Krankenhauses bei Hebron. Foto: Wisam Hashlamoun/Flash90

Im Talmud heißt es: „Wer ein Leben rettet, für den ist es, als hätte er die ganze Welt gerettet.“ Im Judentum und in der ganzen Welt werden Ärzte seit jeher als Menschen geschätzt, die ihr Leben der Rettung anderer Leben widmen. Denn wie der antike griechische Arzt Hippokrates einmal sagte: „Wo die Kunst der Medizin geliebt wird, da ist auch die Liebe zur Menschheit.“ Aufgrund des israelisch-palästinensischen Konflikts stehen palästinensische Ärzte, die im Staat Israel arbeiten, jedoch vor besonderen Schwierigkeiten. Einerseits haben sie sich wie alle anderen Ärzte der Rettung menschlichen Lebens verschrieben. Andererseits werden sie von der breiten Gesellschaft mit Misstrauen betrachtet.

Vor kurzem hatte Israel Heute die Gelegenheit, zwei palästinensische Ärzte zu interviewen, eine aus dem Gazastreifen und einen aus dem Westjordanland, die beide in israelischen Krankenhäusern arbeiten. Sie schilderten die Schwierigkeiten, mit denen sie als palästinensische Ärzte, die im Staat Israel arbeiten, konfrontiert sind. Die Ärztin aus dem Gazastreifen erklärte, dass sie jedes Mal, wenn sie in den Gazastreifen zurückreist, um...

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