MitgliederWas denken Palästinenser und israelische Araber über Ra’am?

Zum ersten Mal überhaupt gibt es eine arabische Partei in Israels Regierungskoalition. Macht das die lokalen Araber glücklich oder misstrauisch?

von Rachel Avraham |
Foto: Hadas Parush/Flash90

Zum ersten Mal in der israelischen Geschichte ist eine arabische Partei, in diesem Fall die Ra’am, die den südlichen Zweig der islamischen Bewegung in Israel repräsentiert, Teil der regierenden Regierungskoalition im Staat Israel. Der prominente Nahost-Gelehrte Dr. Mordechai Kedar bezeichnete sie im Wesentlichen als einen Zweig der Muslimbruderschaft, zu der auch die Hamas gehört. Vor der letzten Wahl hatten die arabischen Parteien im Allgemeinen davon abgesehen, eine Regierungskoalition zu unterstützen.

Im Gegensatz zu den anderen Parteien, die Teil der Gemeinsamen Arabischen Liste waren, entschied sich Ra’am jedoch, pragmatisch zu sein und ihre Stimmkraft zu nutzen, um Zugeständnisse von den anderen jüdischen politischen Parteien zu erhalten. Sie verstanden, dass die arabische Bevölkerung Israels, wenn sie etwas erreichen will, bereit sein sollte, mit Juden zusammenzuarbeiten und nicht das gesamte System zu boykottieren. Die Frage bleibt: Was denken israelische Araber und Palästinenser über ihre Beteiligung an der neuen israelischen Regierung?

Ein israelischer Araber, der zwanzig Jahre lang in der israelischen Armee gedient hat,...

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