US-Botschaft lehnt Visum für israelischen Sänger ab

Dem sehr bekannten israelischen Sänger Amir Benayoun soll am 27. Januar anlässlich des Holocaust-Gedenktages vor den Vereinten Nationen in New York singen. Doch die amerikanische Botschaft verweigerte ihm das Visum für die Einreise.

Der israelische Sänger Amir Benayoun, der am Holocaust-Erinnerungstag vor der den Vereinten Nationen anlässlich des Holocaust-Erinnerungstages auftreten sollte, erhält anscheinend kein Visum für seine Einreise in die USA. In der Begründung der amerikanischen Botschaft hieß es, dass der Sänger nicht überzeugend darstellen konnte, dass er „eine starke Beziehung zu seinem Land hat, die ihn dazu bringen wird, in dieses zurückzukehren“.

In anderen Worten hat der als patriotisch und sogar rechtsgerichtete Sänger nicht genügend Gründe, in seine Heimat zurückzukehren zu wollen und die US-Behörden fürchten, er könnte versuchen, illegal in ihrem Land zu bleiben. Auch die offizielle Einladung der UN an Benayoun konnte die Angestellten der Botschaft nicht überzeugen, genausowenig wie die Tatsache, dass er für die Monate Februar und März Konzerte in Israel geplant hat. Das israelische Außenministerium versucht nun, die amerikanischen Behörden davon zu überzeugen, dass der Sänger nicht plane, in den USA zu bleiben, damit er das Visa doch noch bekommen kann.

Amir Benayoun sollte zusammen mit der Sängern Miri Mesika und dem Sänger David D’Or das Lied “The Last Survivor“ (Der letzte Überlebende) singen.

Es scheint, als seien ihm die Beamten des US-Außenministeriums noch böse auf ein Anti-Obama Lied, das er 2015 veröffentlichte, in dem er den damaligen amerikanischen Präsidenten korrupt und grausam nannte und ihm einen schnellen Tod wünschte.

Bild: Amir Benayoun (Foto: Shlomi Cohen/Flash90)

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