Tausende Menschen haben am Sonntag in Rom, Paris und Madrid ihre Solidarität mit Israel demonstriert – und das im Angesicht der Gewalt und Terroranschläge, die der jüdische Staat während der vergangenen Wochen erlebt hat. Die Teilnehmer aller Demonstrationen erklärten, dass es in dieser schwierigen Zeit sehr wichtig sei, den Bewohnern Israels zu zeigen, dass sie nicht allein sind.
In Italien zeigten Hunderte von Demonstranten ihre Unterstützung, indem sie sich vor der israelischen Botschaft in Rom mit weiß-blauen Davidsstern-Fahnen versammelten. Ähnlich war es im spanischen Madrid, wo die jüdische Gemeinde rund 300 Menschen mobilisierte, die ihre Solidarität zeigten. Sie trugen Schilder mit der Aufschrift „Yo escoy con Israel“ (deutsch: „Ich stehe bei Israel“). Einige sangen sogar die israelische Nationalhymne „Hatikva“ gemeinsam mit einem israelischen Sänger.
Auch in Paris zeigten die Menschen während einer von jüdischen Studenten organisierten Kundgebung ihre Solidarität mit Israel. Der französische Philosoph Bernard-Henri Levy trat in diesem Rahmen auf und erklärte: „Diese Welle von Morden muss gestoppt werden. Diese Schlacht dient weder dem Frieden noch den Palästinensern. Diese Welle von Morden bedeutet Tod für Israel und stellt einen Akt des Selbstmords für die Palästinenser dar.“ An der Demonstration in Paris nahmen rund 4.000 Menschen teil, unter ihnen auch zahlreiche Politiker und Mitarbeiter der jüdischen Gemeinde.
Bild: Eine Pro-Israel-Demonstration gab es auch auf dem Times Square in New York. Foto: Amir Levy (Flash 90)




