Unruhen am Jom Kippur – Steine und Molotow-Cocktails

Alles andere als ruhig war es am Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in den östlichen Stadtteilen Jerusalems. Bereits am Abend (Dienstag) kam es in Silwan zu Auseinandersetzungen zwischen Arabern und der Israelischen Polizei.

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Alles andere als ruhig war es am Jom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in den östlichen Stadtteilen Jerusalems. Bereits am Abend (Dienstag) kam es in Silwan zu Auseinandersetzungen zwischen Arabern und der Israelischen Polizei.

Bei den Unruhen in Silwan wurden von Arabern Steine und Molotow-Cocktails auf die israelischen Sicherheitskräfte geworfen. Da für die Sicherheitskräfte eine unmittelbare Gefahr bestand, reagierten Polizisten des Grenzschutzes mit Schüssen auf die Werfer der Molotow-Cocktails. Dabei kam ein 20-jähriger Araber ums Leben. Er war erst vor einigen Monaten nach einer anderthalbjährigen Haftstrafe entlassen worden.

Die Ausschreitungen begannen bereits einen Tag nach dem tödlichen Anschlag in Jerusalem, bei dem zwei Israelis von einem Terroristen erschossen worden waren.

Unruhen im Osten Jerusalems

Am Jom Kippur selbst kam es auch zu Unruhen im Dorf Issawiya bei Jerusalem. Vermummte warfen nach Aussage der Israelischen Polizei Steine und Molotow-Cocktails auf die israelischen Sicherheitskräfte, verbrannten Autoreifen und versperrten die Zugänge zum Dorf. Auch aus dem Stadtteil Jabel Mukaber wurden Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen Arabern und den israelischen Sicherheitskräften gemeldet.

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