MitgliederDer Trump-Deal und die schwindende Unterstützung für die Palästinenser

Früher ein Mittel, um Israel anzugreifen, ist die Palästinenserfrage heute eine Ausrede für arabische Führer, sich dem jüdischen Staat zu nähern.

von Edy Cohen |
Die Palästinenser konnten nur vergeblich protestieren, als der Rest der arabischen Welt ihre Situation mit Israel und den Amerikanern diskutierte. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Die internationale Konferenz in Bahrain, auf der US-Präsident Trump endlich seinen „Deal des Jahrhunderts“ enthüllte, mag sich nicht als der Friedensgipfel herausgestellt haben, auf den viele gehofft hatten. Und doch gab es eine bedeutende Veränderung, was die Friedensbemühungen im Nahen Osten angeht.

Die Palästinensische Autononomiebehörde (PA) hatte den Deal abgelehnt, noch bevor sie dessen Inhalt kannte. Ihre Teilnahme an der Konferenz verweigerten die Palästinenser ebenfalls. Es reisten wohl ein paar palästinensische Geschäftsleute nach Bahrain, die nach ihrer Rückkehr jedoch in Schwierigkeiten kamen, weil sie sich mit israelischen Repräsentanten getroffen hatten.

Die PA hatte darauf spekuliert, dass ihre harte Linie die anderen arabischen Staaten unter Druck setzen würde, ebenfalls zu Hause zu bleiben, was die Trump-Administration lächerlich hätte aussehen lassen. Doch das ging nicht auf. Die anderen Nahost-Staaten waren alle vertreten, was auf wachsende Ungeduld und mangelndes Interesse an der palästinensischen Sache hinweist. Das Überleben ihrer eigenen Regimes in einer turbulenten Region ist diesen...

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