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von Arthur Schwartzman

Wer ist ein Jude? Und wer hat das Recht zu entscheiden, wer Jude ist?

Foto: Ari Dudkevitch /Flash90

Zu Schavuot biegen sich die Tische unter all den milchigen Speisen, man trägt weiße Kleidung und übt sich bis in die Nacht hinein im Thora-Studium. Neben der Auseinandersetzung mit der talmudischen Polemik ist es in den meisten jüdischen Gemeinden üblich, das Buch Ruth zu lesen, das von einer moabitischen Frau handelt, die dem Haus Israel beitrat und von der König David abstammt. Und wie jedes Jahr wurde auch diesmal das kontroverse Thema der „Giur“ (Bekehrung) in Israel angesprochen.

Israel kann seltsam anmuten, und es kann auch paradox sein. Es ist ein einzigartiges Land, das sich als jüdischer Staat selbstbestimmt und damit einem einst wandernden Volk eine Heimat geschaffen hat. Die Bestimmung, „wer ein Jude ist“, erfolgt durch das Judentum, d.h. durch die Halacha (jüdisches Gesetz). Auf diese Weise ist die Nationalität eines Israeli austauschbar mit seiner Religion oder mit der halachischen Definition derselben verbunden.

Man kann sich also fragen: Wo liegt das Problem? Die israelischen Juden haben ernste Bedenken.

Im...

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