Schauspielerin Helen Mirren in Jerusalem

Die mehrfach ausgezeichnete britische Schauspielerin Helen Mirren war in dieser Woche zu Besuch in Jerusalem. Sie moderierte gestern Abend (Donnerstag) die Zeremonie für die Verleihung des Genesis-Preises. Die Oskar-Preisträgerin Helen Mirren war zuvor zu Gast beim Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, sagte sie während ihres Besuchs. Sie lobte die israelischen Künstler und äußerte sich kritisch gegenüber Unterstützern der BDS Bewegung.

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Die mehrfach ausgezeichnete britische Schauspielerin Helen Mirren war in dieser Woche zu Besuch in Jerusalem. Sie moderierte gestern Abend (Donnerstag) die Zeremonie für die Verleihung des Genesis-Preises. Der als „jüdischer Nobelpreis“ angesehene und mit 1 Million Dollar dotierte Preis geht in diesem Jahr an den Geiger Itzchak Perlman. Der Genesis-Preis wurde im Jahr 2012 ins Leben gerufen, um außergewöhnliche Personen für ihre besonderen Leistungen auf ihrem Gebiet zu ehren. Es war das dritte Mal, dass diese Auszeichnung verliehen wurde.

Die Oskar-Preisträgerin Helen Mirren war zuvor zu Gast beim Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat. Im Rathaus wurde ihr der Jerusalem in Gold Preis verliehen für ihre außerordentlichen Leistung im Bereich der Kunst und der Humanität. Gemeinsam mit dem Bürgermeister besuchte Mirren auch die Davidstadt in der Altstadt Jerusalems (siehe Video ) .

„Ich bin sehr glücklich, hier zu sein“, sagte sie während ihres Besuchs. „Ich bin viele Male in Israel gewesen seit meinem ersten Besuch im Jahr 1967.“ Mirren war damals mit ihrem Freund als freiwillige Helfer in einem Kibbutz. Auch später war sie zahlreiche Male in Israel, um sich für Filmrollen vorzubereiten, in denen sie jüdische Personen spielte, wie zum Beispiel in den Filmen „Eine offene Rechnung“ oder „Die Frau in Gold“. Mirren lobte die israelischen Künstler und äußerte sich kritisch gegenüber Unterstützern der BDS Bewegung.

„Es ist eine wunderbare Erfahrung hier zu sein. Ich habe immer an die Geschichte geglaubt. Wir müssen uns immer an die Vergangenheit erinnern, denn sie formt unsere Zukunft und die Gegenwart. Hier zu stehen und mit eigenen Augen zu sehen, wie die Geschichte offenbart wird, ist die grösste, emotionellste und leidenschaftlichste Erfahrung.“

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