Schabbat: „VaEtchanan – Und ich flehte“
Lesungen: 5. Mose 3,23 – 7,11; Jesaja 40, 1-26
Auszug aus der Prophetenlesung:
„Tröstet, tröstet mein Volk, spricht euer Gott. Sprecht den Bewohnern Jerusalems Mut zu und verkündet der Stadt, dass ihr Frondienst zu Ende geht, dass ihre Schuld beglichen ist; denn sie hat die volle Strafe erlitten von der Hand des Herrn für all ihre Sünden. Eine Stimme ruft: Bahnt für den Herrn einen Weg durch die Wüste! Baut in der Steppe eine ebene Straße für unseren Gott! Füllt die Täler auf, ebnet Berge und Hügel ein, räumt alle Hindernisse aus dem Weg! Dann offenbart sich die Herrlichkeit des Herrn, alle Sterblichen werden sie sehen. Der Herr selbst hat das gesagt. Eine Stimme sagte: Verkünde! Ich fragte: Was soll ich verkünden? Sage: „Alle Menschen sind vergänglich wie das Gras. Auch wenn sie noch so gerecht und treu sind, es ergeht ihnen nicht anders als den Blumen auf der Wiese. Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, wenn der Atem des Herrn darüber weht. Wahrhaftig, Gras ist das Volk. Aber das Wort unseres Gottes bleibt für immer in Kraft.“ Steige auf einen hohen Berg, Zion, du Botin der Freude! Erhebe deine Stimme mit Macht, Jerusalem, du Botin der Freude! Erhebe deine Stimme, fürchte dich nicht! Sage den Städten in Juda: Seht, da ist euer Gott. Der Herr, der mächtige Gott, kommt als Sieger und herrscht mit starker Hand. Seht, er bringt seinen Siegespreis mit: Die Siegesbeute, sein Volk, das er befreit hat, zieht vor ihm her. Er sorgt für sein Volk wie ein guter Hirte. Die Lämmer nimmt er auf den Arm und hüllt sie schützend in seinen Umhang. Die Mutterschafe führt er behutsam ihren Weg.“




