Ratschläge für Besorgte und hart Arbeitende

Tauchen Sie ein in die Ruhe des Schabbats!

Ratschläge für Besorgte und hart Arbeitende
Miriam Alster/Flash90

Dieses Mal präsentiere ich Ihnen gleich mehrere populäre orthodoxe Sänger in Israel mit ihrer einzigartigen modernen und jazzigen Version eines bekannten traditionellen jüdischen Schabbatliedes – Lekha Dodi (Lass uns gehen, mein Freund). Einige dieser Sänger wurden bereits hier bei Israel Heute vorgestellt.

Der Text stammt von Rabbi Shlomo Halevi aus dem 16. Jahrhundert. Von Zeit zu Zeit bekommen wir eine neue Melodie zu diesen großartigen, biblisch inspirierten Worten (bitte schauen Sie unten nach).

Dieses Lied wird normalerweise zu Beginn des Schabbats gesungen. Der Schabbat als Tag der Ruhe wird mit einer geehrten, majestätischen Königin verglichen, da das Lied die biblische Brautsprache aus dem Hohelied Salomos wiedergibt.

Wir können uns unser Leben ohne den Schabbat nicht vorstellen. Wie wichtig ist es für den Verstand, den Geist und den Körper des Menschen, einen Tag der Ruhe zu haben, an dem wir unsere täglichen Sorgen beiseitelegen, uns entspannen und genießen können und müssen.

Es ist Teil der jüdischen Tradition, den Schabbat mit Gesang und Lobpreis zu begehen und so zwischen Schabbat und Arbeitswoche zu unterscheiden.

Schabbat Schalom!

 

Text:

Links Hebräisch, rechts die deutsche Übersetzung

L‘kha Dodi likrat Kalah,
P’nej Shabath n’kab’lah
l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah.

Shamor w’sakhor b’Dibur echad,
hishmianu EL haMiuchad.
” ehad ush’mo ehad,
l’Shem ul’Tif’eret ul’T’hilah.

L’kha Dodi, l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah,
l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah.

Lik’rath Shabath l’khu w’nel’khah,
ki hi Makor haB’rakhah,
meRosh miKedem n’sukhah,
Sof Maasah b’Mahashawah T’chilah.

L’kha Dodi, l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah,
l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah.

Mik’dash Melekh, Ir M’lukhah,
kumi, z’i mitokh haHafekhah,
raw lakh Sheweth b’Emek haBakha,
w’hu jachamol alajikh Chem’lah.

L’kha Dodi, l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah,
l’kha Dodi likrat Kalah,
Pnej Shabath n’kab’lah.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

Hüte und gedenke in einem Worte,
ließ der einzige Gott uns vernehmen.
einzig ist der Ewige und sein Name einzig,
zur Ehre und Herrlichkeit und zum Ruhm.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

Dem Sabbat laßt uns entgegengehen,
Denn sie ist uns Quell, aus dem uns strömt der Segen,
Schon festgesetzt von Anbeginn,
Des Werkes Schluß, das erste auch in Will und Sinn.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

O Stadt des Herrn o Prachtpalast,
Steh auf aus Trümmern du nach langer Rast!
Zu lang schon weiltest du irn Tal der Tränen:
Dein Gott wird neu dir seine Huld gewähren.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

O schüttle ab den Staub und Wust,
mein Volk, zieh an das Kleid der Lust.
Der Sproß von Isai, dem edlen Ahn.
Aus Bethlehem, erlösend wird er nah’n.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

O raff dich auf in frischem Mut!
Es naht dein Licht; leucht’ hell in Glut!
Steh’ auf und stimm’ ein Loblied an!
Sieh’ Gottes Glanz, verklärend zieht heran.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

Nicht beugt dich Schmach, nicht hüllt dich Scham;
Nicht seufze noch, betrübt von Gram.
Schutz meines Volkes Arme bei dir finden,
Und neu ersteht die Stadt auf ihren Gründen.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

Die dich beraubt, sie sind zur Beute;
Es schwindet deiner Dränger Meute,
Dein Gott in froher Lust dich schaut,
Wie sich der Bräut’gam freut der Braut.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

Du dehnst dich aus nach allen Seiten
Wirst deines Gottes Ruhm verbreiten
Durch ihn, der ab von Perez stammt.
Froh jubeln wir und jauchzen insgesamt.

Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Das Angesicht des Shabath wollen wir empfangen!
Auf, mein Freund, der Braut entgegen,
Die Königin Shabath wollen wir empfangen!

Kehre ein in Frieden, Krone des Mannes,
ja in Freude und Jubelsang,
bei des auserwählten Volkes Treuen,
kehre ein, Braut! Kehre ein, Braut!

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