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Palästinenser rühmen sich, Biden zum Sieg verholfen zu haben

Haben die Palästinenser jetzt einen Präsidenten ins Weiße Haus gesetzt, so wie es die christlichen Unterstützer Israels mit Trump getan haben?

Biden und Mahmud Abbas Foto: Flash90

Die Palästinenser bringen seit Jahren ihre Frustration und sogar ihre Eifersucht darüber zum Ausdruck, dass Israel die Art von politischer Unterstützung von Christen im Ausland genießt, die einen Präsidenten ins Weiße Haus bringen kann.

Siehe:

Nun scheint es, als hätten sich die Palästinenser und ihre Verfechter ein wenig gerächt.

„Ich kann bestätigen, dass die palästinensische Gemeinschaft nicht nur an der Abstimmung teilgenommen hat, sondern auch zu den Spendenkampagnen zur Unterstützung von Biden und der Kandidaten für den Kongress beigetragen hat, die sich für die Rechte der Palästinenser einsetzen“, sagte Dr. Sinan Shakdeh vom Amerikanischen Palästinensischen Rat in mehreren Medieninterviews.

Es gibt eine Reihe von wichtigen Bundesstaaten, in denen Joe Biden weiterhin vor Präsident Trump mit weniger als einem Prozent führt, was in den meisten Fällen weniger als 50.000 Stimmen bedeutet. Und in einigen dieser Staaten, insbesondere in Michigan und Pennsylvania, gibt es beträchtliche arabische und muslimische Gemeinschaften.

Die Wahlbeteiligung unter amerikanischen Arabern und Muslimen ist im Vergleich zum Rest der Bevölkerung in der Regel niedrig. Doch diesmal gelang es Shakdeh und seinen Kohorten, laut einer Umfrage des Council on American-Islamic Relations (CAIR), 84 Prozent der amerikanischen muslimischen Wähler an die Wahlurnen zu bringen, was beispiellos ist. Von diesen stimmten 69 Prozent für Biden und nur 17 Prozent für Trump.

An einigen Orten war dies wahrscheinlich der entscheidende Faktor. Beispielsweise erhielt Biden laut CAIR dank der hohen muslimischen Wahlbeteiligung in Michigan zusätzliche 70.000 Stimmen. Ohne diese Stimmen hätte Trump den Bundesstaat gewonnen.

Bemerkenswert ist allerdings auch, dass zwar die überwiegende Mehrheit der muslimischen Stimmen an Biden ging, die Unterstützung für Trump in der amerikanischen muslimischen Gemeinde jedoch seit der letzten Wahl im Jahr 2016 um 10 Prozent gestiegen ist. Dies ist auf Trumps konservative Ansichten zu Familienangelegenheiten (beispielsweise Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehe) zurückzuführen, die von den meisten Muslimen geteilt werden.

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Patrick Callahan

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