MitgliederPalästinenser: „Ohne Umdenken gehen wir Verloren“

Die Palästinenserführung in Ramallah hat verstanden, dass die Würfel gefallen sind.

von Aviel Schneider |
Foto: Nasser IshtayehFlash90

Die neuen Freundschaften zwischen Israel und arabischen Ländern sind eine endgültige Tatsache. Entweder die Palästinenser passen sich der neuen Realität an oder sie stehen einer neuen und seltsamen Front gegenüber, Israel und arabische Länder. Das ist fremd und deswegen muss Palästinenserchef Mahmoud Abbas eine neue Richtung anpeilen. So lehnte er auch die Bitte der christlichen Palästinenserin Hanan Aschrawi ab, den Job des verstorbenen Saeb Erekat zu übernehmen, der als langjähriger Chefunterhändler in den palästinensisch-israelischen Verhandlungen diente. „Er will was Neues, nicht dasselbe“, erklärte Israels Nahost-Experte Ehud Yaari.

„Auch sollen Israels neue Normalisierungen nicht mehr angegriffen und verurteilt werden. Dafür verbreitete die Fatah-Führung eine Botschaft an all ihre Aktivisten und Politiker. Allen wurde befohlen den Mund in Sache Normalisierung zu halten. In der Meldung wurde mitgeteilt, dass in kurzer Zeit Donald Trump verschwindet und die Palästinenser dem neuen US-Präsidenten Joe Biden bequemer entgegenkommen wollen.“ Die Palästinenser verstehen, dass ihre Politik im Nahen Osten gescheitert ist. Sie suchen einen Ausweg.“ Alle warten gespannt auf die neue US-Regierung unter Joe Biden.

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