Netanjahu: Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem fördert den Friedensprozess

Eine Woche vor dem Besuch von US-Präsident Donald Trump in Jerusalem ist die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem wieder im Gespräch.

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(Foto: Marc Israel Sellem/POOL)

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gestern (Sonntag) auf die Äußerungen des amerikanischen Außenministers Rex Tillerson bezüglich der Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem reagiert. Tillerson sagte in einem Interview des Fernsehsenders NBC: „Trump untersucht, ob die Verlegung der Botschaft sich auf den Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern auswirken würde.“

Aus dem Amtssitz des Israelischen Ministerpräsidenten wurde folgende Erklärung veröffentlicht: „Die Einstellung Israels wurde der amerikanischen Regierung und der Welt viele Male erklärt. Nicht nur, dass die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem dem Friedensprozess nicht schadet, sondern umgekehrt. Sie fördert den Friedensprozess durch die Korrektur eines historischen Fehlers und durch das Beenden der palästinensischen Fantasievorstellungen, Jerusalem sei nicht die Hauptstadt Israels!“

Der Vorsitzende der Partei „Das Jüdische Haus“ Naftali Bennet forderte Benjamin Netanjahu auf, klarzumachen, dass Israel von der amerikanischen Regierung die Verlegung der Botschaft in die israelische Hauptstadt und die Anerkennung des vereinigten Jerusalems unter israelischer Staatshoheit erwarte. Weiter sagte er: „Die Verlegung der Botschaft wird Israel stärken, wie auch die Gelegenheit zu einem wahren Frieden, denn jede Einigung, der auf die Teilung Jerusalems basiert, ist zum Scheitern verurteilt. Genauso, wie die Botschaften der Länder der Welt sich in der amerikanischen Hauptstadt befinden, Washington, müssen sie sich auch in Jerusalem befinden, unserer Hauptstadt seit 3000 Jahren. Sie ist unsere ewige Hauptstadt.“

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