Netanjahu: Terrorismus nicht von Hoffnungslosigkeit motiviert

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Sonntag während einer Ehrung für den ehemaligen Ministerpräsidenten Jitzhak Shamir im Begin-Zentrum in Jerusalem Versuche, die aktuelle Terrorwelle oder überhaupt palästinensischen Terror als Verzweiflungstaten darzustellen, verurteilt.

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Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Sonntag während einer Ehrung für den ehemaligen Ministerpräsidenten Jitzhak Shamir im Begin-Zentrum in Jerusalem Versuche, die aktuelle Terrorwelle oder überhaupt palästinensischen Terror als Verzweiflungstaten darzustellen, verurteilt. „Terrorangriffe“, so Netanjahu, „rühren nicht aus Verzweiflung her oder Frust über das Unvermögen etwas aufzubauen. Sondern aus dem Unvermögen, es nicht zu schaffen, Israel in die Knie zu zwingen oder zu zerstören.“

Die Behauptung der Verzweiflung würde nur dazu dienen, die Palästinenser davon entlasten, Verantwortung für ihre Taten zu übernehmen. „Araber haben Juden im Land Israel angegriffen, lange bevor der Staat gegründet wurde sowie danach. Bevor es sogenannte besetzte Gebiete und Siedlungen gab und danach. Genauso bevor es einen Friedensprozeß gab und auch nachdem es einen gab.“

Weiter sagte Netanjahu, dass die Gewalt seitens der Palästinenser gegen Israelis einzig und allein die Folge von Anstiftung und Hasspredigen sei. Die arabischen Angriffe auf jüdische Einwohner des Landes im Jahr 1920 begannen, weil der damalige Großmufti von Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, behauptete, dass die Juden drauf und dran seien, die Al-Aksa-Moschee zu zerstören und statt ihrer den Dritten Temple errichten zu wollen. „Das klingt heute genau so wie damals. Anstiftung und Hass gehen weiter und als Folge dessen auch die Terrorangriffe.“

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