Netanjahu: Kampf gegen Antisemitismus noch nicht zu Ende

Ministerpräsident Netanjahu und US-Botschafter Friedman zünden erste Chanukka – Kerze an der Klagemauer an

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Benjamin Netanjahu
Foto: Noam Revkin Fenton/Flash90

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat gestern zusammen mit dem amerikanischen Botschafter David Friedman an der Klagemauer die erste Kerze des Chanukka-Festes, das gestern Abend begonnen hat, angezündet. Dabei sagte er: „Vor 2200 Jahren haben wir gegen die antisemitischen Dekrete von Antiochos gekämpft, die unsere Rechte, unsere Identität und unsere Unabhängigkeit auslöschen sollten. Dieser Kampf dauerte ungefähr 30 Jahre und endete erfolgreich. Ohne die heldenhaften Makkabäer und ihrer immensen spirituellen Mobilisierung hätte das jüdische Volk wohl kaum weiter bestehen können.“

Weiter sagte er: Wir erinnern uns daran, dass wir Dank der Makkabäer von damals und den Makkabäern von heute hier leben und dass wir uns immer noch in einem Kampf befinden, der noch nicht zu Ende ist. Am vergangenen Freitag wurden wir darüber informiert, dass dem jüdischen Volk neue antisemitische Dekrete des Internationalen Gerichtshofs auferlegt werden. Man sagt uns, den Juden, die hier an dieser Mauer, an diesem Berg, in dieser Stadt, in diesem Land stehen, dass wir kein Recht haben, hier zu leben, und dass wir, wenn wir hier leben, Kriegsverbrechen begehen.

Wir werden uns dieser Ungerechtigkeit, dieser Absurdität nicht beugen. Wir werden sie mit allen Mitteln bekämpfen. Ich sage dies hier an diesem Chanukka-Feiertag, weil wir diese Kerzen hochhalten, die wir gegen alle Dekrete anzünden, gegen den neuen Antisemitismus. Wir werden auch heute gewinnen, frohe Festtage euch allen!“, schloss Netanjahu seine Worte.

US-Botschafter David Friedman sprach von der Bedeutung der Lichter des Chanukka-Leuchters, die die Welt erleuchten und erinnerte an die Einweihung des Tempels vor über 2000 Jahren. „Hier mit dem jüdischen Volk zusammen zu sein, die gleichen Gebete zu sprechen, wie sie vor 2000 Jahren gesprochen wurden, in der gleichen Sprache wie vor 2000 Jahren, an dem gleichen Platz, an dem die Gebete vor 2000 Jahren gesprochen wurden, es gibt keinen besseren Platz, die Feier des Chanukka-Festes auf der Welt zu beginnen, ein frohes Fest für alle!“, wünschte der Botschafter.

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox