Netanjahu: Forderung schwedischer Außenministerin ist absurd

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Forderung der schwedischen Außenministerin Margot Wallström nach einer Untersuchung der ihrer Meinung nach „außergerichtlichen Tötungen“ von palästinensischen Terroristen als „unerhört, unmoralisch und ungerecht“ bezeichnet. Wallström hatte vor einer Woche die Tötung der palästinensischen Attentäter als „Exekutionen“ und „unangemessene Reaktion“ auf das Geschehen bezeichnet und daher Ermittlungen gefordert.

von |

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat die Forderung der schwedischen Außenministerin Margot Wallström nach einer Untersuchung der ihrer Meinung nach „außergerichtlichen Tötungen“ von palästinensischen Terroristen als „unerhört, unmoralisch und ungerecht“ bezeichnet. Wallström hatte vor einer Woche die Tötung der palästinensischen Attentäter als „Exekutionen“ und „unangemessene Reaktion“ auf das Geschehen bezeichnet und daher Ermittlungen gefordert.

Kritik hagelte es nicht nur im eigenen schwedischen Parlament. Der israelische Botschafter in Schweden, Isaac Bachman, erklärte, wer sich nur auf die Selbstverteidigung der Terroropfer konzentriere, verliere den Schrecken des Terrorismus aus den Augen. Man müsse dagegen die Attentäter aufhalten und diejenigen verurteilen, die den Terrorismus finanzieren und dazu aufhetzen.

Am Mittwoch bestellte die Regierung in Israel den schwedischen Botschafter ein, um mit ihm über die kontroversen Kommentare zu reden. „Die Menschen verteidigen sich gegen messerschwingende Angreifer, die nur ein Ziel vor Augen haben, nämlich ihr Opfer abzustechen. Den Attentäter zu töten gilt jetzt als außergerichtliche Hinrichtung?“, fragte Netanjahu. „Warum galt San Bernardino nicht als außergerichtliche Tötung? Fordert die schwedische Außenministerin auch Ermittlungen in den Fällen von Paris oder den USA? Dies wäre definitiv der falsche Weg. Israel wird hier in einer absurden Art ausgesondert“, sagte Netanjahu und forderte, dass diese in der EU allgemein klar erkennbare Tendenz beendet werden sollte.

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox