Tausende Palästinenser durchbrachen Mitte Februar unter „Allahu Akbar“-Rufen und mit der palästinensischen Fahne in der Hand den Tempelbereich am Goldenen Tor. Israel hatte den Bereich vor 16 Jahren nach einem Gerichtsbeschluss gesperrt, weil die Hamas dort vor der Gründung einer Moschee stand. Nun befürchtet man, dass die Hamas vor den Wahlen im Land eine neue Eskalation provozieren wird. Dafür wählten sie das sogenannte Tor der Barmherzigkeit, durch das einmal der Messias ziehen wird.
Scheich Abdel Azim Salhab, Vorsitzender der islamischen Religionswächter Waqf, lobte die Palästinenser dafür, dass sie in den Bereich des Bab-A-Rachma (Tor des Erbarmens) eingedrungen sind. Abdel Kader, hochrangiger Vertreter der Fatah (PLO), bezeichnete den Sturm in den geschlossenen Bezirk hinein als großen Sieg für alle Moslems. Scheich Sabri Akrami unterstrich in den Medien, dass er das israelische Gericht in Jerusalem nicht anerkenne, und daher hätten Moslems das uneingeschränkte Recht, dort zu beten.
Das Goldene Tor ist eines von acht Toren zur Altstadt von Jerusalem. Das Goldene Tor, auch östliches Tor genannt, ist dem Ölberg...
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