MitgliederNetanjahus Trick mit dem Gazastreifen

Warum muss Israel die ständigen Raketenangriffe aus dem Gazastreifen dulden?

von Aviel Schneider | | Themen: Benjamin Netanjahu
Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90

Der aktuelle Gewaltausbruch im Gazastreifen war der bitterste in den letzten fünf Jahren, seit dem Krieg im Sommer 2014. 700 Raketen wurden an einem einzigen Wochenende im Mai auf Israels Ortschaften abgeschossen. Dabei kamen vier Israelis ums Leben, über hundert wurden verletzt. Israel reagierte mit Vergeltungsangriffen auf Stützpunkte des Islamischen Dschihad und der Hamas. Auf der palästinensischen Seite wurden auch Menschen verletzt und tödlich getroffen, aber hauptsächlich Terroristen. Vor den Wahlen versprach Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu, dass nur er die Hamas besiegen könne und wisse, wie dies zu machen sei. Aber nun hat er wieder einer Waffenruhe zugestimmt, ohne das terroristische Hamasregime im Gazastreifen geschlagen zu haben.

Dahinter steckt Kalkül. Netanjahu und sein Regierung wollen die Hamas gar nicht los werden. Im Gegenteil, die Hamas dient dem Interesse der führenden Regierung im Land. Ein wildes Hamasregime im Gazastreifen schwächt die palästinensische Autonomieregierung in Ramallah und vereitelt nach dem Verständnis der rechtsorientierten israelischen Regierung das Entstehen eines Palästinenserstaats. Aus strategischen Gründen bevorzugt Netanjahu ein Hamasregime im Gazastreifen, wenn er damit die Idee eines Palästinenserstaates ein für alle...

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