Menschliches Kapital fehlt im Hightech Sektor

Israel ermutigt mehr ultraorthodoxe Juden und Araber, im Hightech-Bereich tätig zu werden, um den Mangel an Arbeitskräften zu beheben

von Michael Selutin | | Themen: Technologie
Foto: Gili Yaari /Flash90

Die Hightech-Industrie Israels wächst so schnell, dass die Bevölkerung kaum mitkommt. Bei all den Erfolgen der israelischen Technologieunternehmen darf man nicht übersehen, dass es Individuen sind, die diese Erfolge erarbeiten. Es sind die Angestellten, die mit Ideen und Einsatz eine Firma voranbringen. Erfolgreiche Unternehmen investieren daher in ihr Humankapital.

Nun scheint die Hightech-Industrie jedoch an die Grenzen ihres Humankapitals zu stoßen. Bei aller Expansion stagniert die Zahl der Fachkräfte in diesem Bereich. Glücklicherweise gibt es im Land zwei Gruppen, die man in den Technologiesektor einbeziehen kann, nämlich die arabische und die orthodoxe Bevölkerung. Beide sind im High-Tech unterrepräsentiert. Es bedarf angemessener Weiterbildung, um hoffentlich bald die Nachfrage nach Fachkräften zu befriedigen.

In diesem Sinne hat die israelische Innovationsbehörde ein Programm zur Förderung von umgeschulten Bürgern aufgelegt. Private High-Tech-Unternehmen bekommen Unterstützung, wenn sie Arbeitnehmer einstellen und schulen, die bisher in anderen Bereichen gearbeitet haben.

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