MitgliederMenschenhand oder die Hand Gottes?

Israel wird Startup-Nation genannt, denn das kleine Land bringt überproportional viele Firmen hervor, die weltweit einen guten Ruf genießen. Was ist die Quelle dieses Erfolgs?

von Arthur Schwartzman |
Wüstenexperiment: Zwei israelische Wissenschaftler simulieren das Leben auf dem Mars. In Israel basiert die Zukunft auf Tradition. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Bild: Wüstenexperiment: Zwei israelische Wissenschaftler simulieren das Leben auf dem Mars. In Israel basiert die Zukunft auf Tradition.

 

In den letzten zehn Jahren gelangen israelischen Startup-Unternehmen etwa 120 Exits pro Jahr. Exit nennt man den Verkauf der kompletten Firma mit enormem Gewinn. Das ist eine bemerkenswerte Quote. Zum Beispiel erwarb der Mikrochip-Magnat Intel nicht weniger als zehn israelische Unternehmen für insgesamt 17,7 Milliarden Dollar. Weitere prominente Aufkäufer sind Google (neun israelische Unternehmen), Apple (sieben) und Microsoft (neun), ferner IBM, Qualcomm, Amazon, Broadcom, Cisco. Der bisher spektakulärste Exit gelang Aviram Shashua und Ziv Aviram, die ihr Unternehmen Mobileye für 15,3 Milliarden Dollar an Intel verkauften.

Es gibt mehrere Erklärungen, warum Israel technisch so erfolgreich ist. Weil Israel darauf angewiesen ist, sich intelligent zu verteidigen, fließt aus dem militärischen Bereich viel Know-How in zivile Anwendungen. Auch wird seitens der Regierung die Beschaffung von Risikokapital nicht behindert. Ebenso ist die Einwanderungswelle aus der...

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