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McDonald’s in Brasilien verwendet Tabletts aus israelischem Müll

Israelisches Clean-Tech-Startup hat einen Weg gefunden, Müll als Ersatz für Plastik zu recyceln

McDonalds Foto: Kobi Richter/TPS

Gastronomen in McDonald’s-Restaurants in Brasilien haben begonnen, innovative, umweltfreundliche Tabletts zu verwenden, die von einem israelischen Start-up mit einer einzigartigen Technologie hergestellt werden, die Abfall in einen grünen Plastikersatz verwandelt.

Der Schritt ist Teil der Bemühung von Arcos Dorados, dem weltweit größten Franchisenehmer von McDonald’s in Lateinamerika betreibt, Plastikprodukte zugunsten von Materialien zu ersetzen, die Umweltverschmutzung verhindern.

Der Ersatzrohstoff für Plastik ist ein einzigartiges Patent des Cleantech-Startups UBQ Materials mit Sitz im Kibbutz Tze’elim im Negev. Es hat eine Technologie entwickelt, die Abfälle aller Art, darunter organische Abfälle, Papier, Plastikreste und mehr, verarbeitet, in molekulare Bestandteile zerlegt und daraus einen innovativen Rohstoff für die Herstellung von Autoersatzteilen, Oberflächen, Dosen und einer Vielzahl anderer Produkte erzeugt.

Die 18.000 neuen Tabletts werden neben dem bekannten McDonald’s-Logo das UBQ-Logo tragen und die alten Kunststofftabletts ersetzen.

Das Projekt wird mit Restaurants in den brasilianischen Städten São Paulo, Rio de Janeiro, Salvador, Brasilia und Manaus im Amazonasgebiet beginnen.

Die Unternehmen weisen darauf hin, dass das Projekt zur Erneuerung der Tabletts nur der Anfang in ihrer potenziellen Zusammenarbeit ist, und sie planen, weitere umweltfreundliche Produkte für McDonald’s zu entwickeln, die das Rohmaterial von UBQ verwenden.

Der Unternehmer Jack „Tato“ Bigio, der UBQ Israel gegründet hat und leitet, sagte, dass jede Tonne Müll, die in der Anlage verarbeitet wird, eine Lösung für Abfälle bedeutet, die sonst nach Jahrzehnten unter Kohlenstoffemissionen in die Atmosphäre verrotten würden.

Die Produktion von einer Tonne UBQ erspart zukünftige Emissionen von 12 Tonnen umweltschädlicher Gase. Je mehr McDonald’s und UBQ Produkte entwickeln, desto mehr kann das Netzwerk seinen Kohlenstoff-Fußabdruck reduzieren und vielleicht sogar neutralisieren.

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Patrick Callahan

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